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Fair Trees® – Zuwachs im boomenden Fairtrade-Sektor

Dezember 01
13:28 2014

Fairtrade-Weihnachtsbäume versprechen satte Zuwachsraten Fairtrade-Produkte boomen in Deutschland seit Jahren – alleine 2013 gaben die Deutschen für fair gehandelte Produkte rund 650 Millionen Euro aus, ein Plus von 23% gegenüber dem Vorjahr. Im neunten Jahr in Serie wurde damit bei uns eine zweistellige Steigerungsrate erzielt, seit 2005 verdoppelten sich etwa alle 3 Jahre die Verkaufszahlen. Auf diesem enorm expandierenden Markt gab es 2012 einen Zuwachs: fair gehandelte Weihnachtsbäume, mit dem Namen Fair Trees®. Inhaberin der Marke ist die dänische Tannensamenhändlerin und Baumproduzentin Marianne Bols, die 2007 den Fair Tree Fund gründete.

Der Absatzmarkt für Weihnachtsbäume ist zwar saisonal auf die Vorweihnachtszeit begrenzt, aber andererseits ist das Volumen gewaltig: 2013 wurden in Deutschland insgesamt rund 24 Millionen Weihnachtsbäume verkauft – bei 39,9 Millionen Haushalten haben also rein rechnerisch drei Fünftel aller Haushalte einen Baum. Der Anteil der Fair Trees® daran ist noch gering, 2013 wurden rund 80.000 fair gehandelte Weihnachtsbäume verkauft. Gegenüber 2012 bedeutete dies aber ein Plus von knapp 40%. Im deutschsprachigen Raum ist der Weihnachtsbaum-Großhandel Markus Schauer GmbH in Oberhaching bei München für den Vertrieb der Fair Trees® und die Betreuung der Produzenten verantwortlich. Schauer sagt: „Wir hoffen, in diesem Jahr die 100.000er Marke knacken zu können“.

Um die Verbindung von Fairem Handel und Weihnachtsbäumen zu verstehen, muss man wissen, dass die Fair Trees® Nordmann-Tannen sind – jene Baumart, die gut 70% der in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume ausmacht. Und Nordmann-Tannen stammen ursprünglich aus dem georgischen Kaukasusgebirge. Die Zapfen der qualitativ besten Bäume werden dort in der von Armut geprägten Region um die Orte Ambrolauri und Tlugi geerntet und nach Dänemark transportiert, wo die Zapfen von der EU und Bio-Verbänden begutachtet werden. Schließlich wird das Saatgut an Betreiber von Baumschulen in Deutschland und anderen Ländern Mitteleuropas geliefert, die daraus Weihnachtsbäume züchten.

Die Grundidee hinter Fair Trees® ist Hilfe mittels Spenden für die Zapfenpflücker und ihre Familien. Von dem Geld aus dem Fair Tree Fund werden Sozialprojekte finanziert. Die Zapfenpflücker wurden mit Sicherheitsausrüstungen ausgestattet und intensiv geschult, sie erhalten das Zehnfache des üblichen Salärs, und es wurden für sie Versicherungen abgeschlossen. Die Kinder im Ort werden regelmäßig medizinisch und zahnmedizinisch untersucht, und die Grundschule in Tlugi wurde renoviert. In diesem Jahr erhalten die Lehrer Computer und die Schulkinder Schuhe und Sportmatten zum Ringen – eine große Attraktion in einem ringsportbegeisterten Land wie Georgien. Und es wurden Universitätsstipendien für vier begabte Studenten gestiftet.

Die Marke Fair Trees® ist von der globalen Dachorganisation des Fairen Handels, der World Fair Trade Organization (WFTO), anerkannt. Eine Anerkennung von Fairtrade Deutschland – womit das bekannte TransFair-Siegel geführt werden dürfte – blieb aus, weil Georgien kein Drittweltland ist, also nicht die formalen Kriterien der Organisation erfüllt. Zudem ist das TransFair-Siegel aber auch ein reines Produkt-Siegel (ohne Aussage über das übrige Sortiment einer Firma), während das WFTO-Siegel eine Organisation als ganze auszeichnet.

„Jeder verkaufte Baum erbringt 67,5 Cent für die Fair-Trees®-Sozialprojekte“, erklärt Markus Schauer. Auf Anhieb konnten so 2012 knapp 40.000 EUR gesammelt werden, 2013 waren es bereits rund 55.000 EUR. In einem armen Land wie Georgien mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von rund 2.200 EUR bedeutet das eine Menge. „Mit jedem Fair-Trees®-Baum leisten wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der georgischen Zapfenpflücker“, sagt Schauer. „Wir übernehmen als Produzent und Händler eine soziale Mitverantwortung für unsere Produkte. Darauf können wir stolz sein. Ich bin überzeugt, dass ein Fair Tree® eine hervorragende Investition in einen sozialen und moralischen Mehrwert darstellt.“

Bildarchiv: http://fairtrees.de/fotos/

(credit: www.fairtrees.de )




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