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PR-Agentur Krampitz Communications hat die Gründe für Negativschlagzeilen zur Windenergie analysiert

November 14
11:56 2017
Thomas Blumenhoven beim Vortrag auf den 26. Windenergietagen in WarnemündeThomas Blumenhoven beim Vortrag auf den 26. Windenergietagen in Warnemünde

Köln, 14.11.2017. Die Kölner PR-Agentur Krampitz Communications hat über einen Zeitraum von drei Monaten die Berichterstattung und die Kommunikationsmaßnahmen von Gegnern und Befürwortern der Windenergie analysiert. Die Ergebnisse präsentierte PR-Assistent Thomas Blumenhoven vergangene Woche bei den 26. Windenergietagen in Warnemünde.
Vom 21.7. bis zum 30.10.2017 hatte der Sozialwissenschaftler alle frei verfügbaren Artikel der Lokalpresse zu den Schlagworten „Bürgerinitiative Windkraft“, „Windkraft Bürger“ und „Veranstaltung Windkraft“ untersucht. Das Ergebnis: 150 Artikel stellen nur die Position der Windkraftgegner in den Vordergrund. 118 Artikel stellen sowohl Vor- als auch Nachteile der Projekte dar. Bei den drei kritischsten Journalisten fasste Blumenhoven telefonisch nach.

„Befürworter ziehen den Kopf ein“

„Die Befürworter ziehen den Kopf ein. Ich bin es leid, zwei oder drei Jahre lang dem Geschäftsführer hinterherzulaufen“, sagte Melanie Hanz von der Nord-West-Zeitung aus Niedersachsen. „Wenn die Projektierer mehr kommunizieren würden, würde ich das auch veröffentlichen“, berichtete Lisa Duncan von der Kreiszeitung aus Niedersachsen. Thomas Kost vom Schwarzwälder Boten nahm das Angebot von Agenturchefin Iris Krampitz, ihm Hintergrundmaterial zum Thema Infraschall zu schicken und ein Interview mit einem Experten zu vermitteln, gern an. Er konnte sich nicht darin erinnern, jemals Fakten zum Thema Infraschall erhalten zu haben.
Krampitz Communications ging den Aussagen von Thomas Kost auf den Grund. Die Agentur erhielt bei dem Herausgeber des Infraschall-Faktenblatts LUBW (steht für Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg) die Information, dass sich der Journalist erst einmal in das Thema einarbeiten solle, bevor man ihm ein Interview vermitteln könne. Zudem solle er den Zweck des Interviews und alle Fragen vorab senden, dann würde die Pressestelle prüfen, ob man Kapazitäten für die Beantwortung frei habe. Der planende Regionalverband Neckar-Alb räumte auf Nachfragen der Agentur ein, Fehlinformationen in der Presse nicht korrigiert zu haben. Die Pressestelle des Projektierers EnBW sendete der Agentur trotz Zusage und mehrmaligen Nachfassens auch nach vier Wochen keine Informationen und keinen Ansprechpartner für Thomas Kost zu.

Windkraftgegner kommunizieren sehr aktiv

„Während die Windkraftgegner Informationsveranstaltungen organisieren, Pressemitteilungen, Statements und Interviews platzieren, Experten einbinden und die sozialen Medien für die Platzierung ihrer Argumente nutzen, müssen die Journalisten vielen Befürwortern für jede Information hinterherlaufen“, sagte Blumenhoven.
„Auch die vermeintlich kritischsten Journalisten waren gar nicht kritisch gegenüber der Windenergie eingestellt“, resümierte Agenturchefin Iris Krampitz. „Doch wenn man ihnen die Arbeit so schwer macht, muss sich die Windbranche nicht wundern, wenn sie die deutlich leichter zugänglichen Informationen der Gegner veröffentlichen.“


Die PR-Agentur Krampitz Communications wurde 2004 von der Diplom-Chemikerin Iris Krampitz gegründet und konzentriert sich seitdem auf die internationale Kommunikationsarbeit für erneuerbare Energien und verwandte Themen. Neben der Pressearbeit zählen Kommunikationsworkshops und Beratung, Eventorganisation und Online-PR inkl. Websites und Social Media zu den Schwerpunkten der Agenturarbeit. Der intelligente Presseverteiler der Agentur umfasst rund 6.000 persönliche Kontakte zu nationalen und internationalen Journalisten, die über Energie- und Technologiethemen berichten.

2012 hat die Agentur ein Handbuch für die PR-Arbeit in der Erneuerbare-Energien-Branche herausgegeben, 2014 eine Kommunikationsstudie veröffentlicht. Seit der Gründung setzt sich Krampitz Communications auch ehrenamtlich – z.B. mit kostenlosen Beratungstagen und der Herausgabe von PR-Checklisten und Whitepapern – dafür ein, das Image und die Kommunikationsarbeit der Erneuerbare-Energien-Branche zu verbessern.

Interaktiver Workshop in Berlin

Am 16.11. veranstaltet die Agentur im Rahmen des Forums Neue Energiewelt einen interaktiven Workshop, bei dem die Teilnehmer lernen, wie man mit geringem Budget Schlagzeilen macht und seine Bekanntheit erhöht. Weitere Informationen: siehe https://neue-energiewelt.de/forum-neue-energiewelt/informationen-zum-forum/

Krampitz Communications
Thomas Blumenhoven
Dillenburger Straße 85
51105 Köln
Deutschland
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