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Weltfrauentag am 8. März 2018

März 08
09:39 2018

Aktuelle Umfrage von Gedeon Richter zeigt: Frauen in Deutschland sind im internationalen Vergleich ernährungsbewusster und sportbegeisterter als
ihre europäischen Nachbarinnen. Köln, 7. März 2018 – Frauen in Deutschland streben mehrheitlich eine gesunde Ernährung an (71%) und fast die Hälfte von ihnen (45%) treibt regelmäßig Sport. Damit sind Frauen hierzulande gesundheitsbewusster als die meisten anderen Europäerinnen. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse des „Gedeon Richter Women“s Wellbeing Index“, einer internationalen Umfrage unter 7000 Frauen in sieben Ländern.

Die wissenschaftliche Untersuchung des auf Frauengesundheit spezialisierten Arzneimittelkonzerns liefert Einblicke darüber, welche Ziele und Werte den befragten Frauen wichtig sind: Wie bringen sie Beruf und Familie in Einklang und wie sorgen sie für ihre Gesundheit vor? Befragt wurden Teilnehmerinnen im Alter zwischen 16 und 59 aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Schweden, Spanien und Großbritannien.

Ernährung und Sport
Während sich in Deutschland 71 Prozent der Frauen um eine ausgewogene Ernährung bemühen, sind es im europäischen Durchschnitt lediglich 66 Prozent. Die Schlusslichter bilden Schweden mit 62 und Großbritannien mit 61 Prozent.

Wenn es darum geht, sich mit Bewegung fit zu halten, liegen die Frauen in Spanien ganz vorne. Mehr als die Hälfte (54%) von ihnen gibt an, regelmäßig Sport zu treiben. Deutsche Frauen belegen mit einem Wert von 45 Prozent immerhin den zweiten Platz. Die Britinnen sind mit 37 Prozent am wenigsten sportbegeistert.

Familie und Beruf
Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass eine Erwerbsarbeit für Frauen in Deutschland einen hohen Stellenwert einnimmt. Hierzulande sagt nur knapp ein Drittel der befragten Frauen, dass ein Leben als Hausfrau genauso erfüllend sein könne wie das einer Berufstätigen. Frauen in Frankreich und Großbritannien sehen das anders: Von ihnen ist immerhin rund die Hälfte (51% bzw. 52%) der Ansicht, ein Leben für die Familie ohne Erwerbsarbeit könne alleine glücklich machen.

Die Studie zeigt auch: Frauen in Deutschland sind stark ins Berufsleben eingebunden. Gut zwei Drittel (68%) von ihnen geht einer Erwerbsarbeit in Voll- oder Teilzeit nach. Und sechs von zehn Befragten geben an, mit dieser Arbeit auch zufrieden zu sein. Bundesweit ist jedoch deutlich mehr als die Hälfte aller Frauen (53%) mit dem Gehalt nicht zufrieden. Sieben von zehn Frauen (69%) können Job und Familie nur unter Problemen miteinander vereinbaren. In der Gesamtheit der an der Umfrage beteiligten Länder behaupten dies nur 62 Prozent.

Gesundheit und Vorsorge
Die Mehrheit der Frauen in Deutschland (57%) geht regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen. Dies entspricht auch dem Verhalten der europäischen Nachbarinnen, von denen durchschnittlich 54 Prozent regelmäßig zur Vorsorge gehen. Die Studie zeigt allerdings auch, dass Frauen in Deutsch-land relativ passiv sind, wenn es darum geht, sich bei gesundheitlichen Fragen und Unsicherheiten professionellen Rat einzuholen. In Deutschland kümmern sich in solchen Fällen nur sechs von zehn Frauen um eine Lösung, während sich im europäischen Durchschnitt 66 Prozent um eine Klärung bemühen. Auch beim Umgang mit Symptomen zeigen Frauen in Deutschland eine etwas höhere Toleranzschwelle als der europäische Durchschnitt. So haben hierzulande ein Drittel der Frauen zwischen 25 und 50 Jahren regelmäßig Beschwerden bei der Menstruation. Fast zwei Drittel dieser Frauen (63%) nehmen die Symptome jedoch hin, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Der europaweite Vergleichswert liegt mit 58 Prozent leicht darunter. Ein ähnliches Verhalten zeigt sich beim Auftreten von Wechseljahressymptomen. In Deutschland geben sieben von zehn Frauen im Alter zwischen 40 und 55 Jahren an, unter wechseljahrestypischen Beschwerden zu leiden. Lediglich etwas mehr als die Hälfte (53%) von ihnen konsultiert einen Arzt.

Um das Gesundheitsbewusstsein von Frauen weiter zu stärken, engagiert sich Gedeon Richter als Gründungsstifter bei der Deutschen Stiftung Frauengesundheit.

Deutsche Stiftung Frauengesundheit fördert die Frauenmedizin
Die vor knapp einem Jahr gegründete Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, dass Frauen bei gesundheitlichen Problemen bestmöglich behandelt werden. Die Basis dafür liefern Leitlinien, die Behandlungsmethoden beschreiben, welche die besten Therapieerfolge versprechen. Fachbereiche, in denen es Leitlinien der höchsten Qualitätsstufe gibt, wie z. B. auch in der Onkologie, konnten nachweislich die Behandlungsstandards heben und bessere therapeutische Erfolge erzielen. Diese Handlungsempfehlungen bestehen bisher nur für wenige gesundheitliche Problemstellungen in der Gynäkologie. Aus diesem Grund setzt sich die Deutsche Stiftung Frauengesundheit mit finanzieller Förderung dafür ein, dass alle wesentlichen Themen der Frauenmedizin in den nächsten 15 Jahren mit (sogenannten S3)-Leitlinien abgedeckt werden. So sind bereits Leitlinien zu den Themen „Schwangerschaft und Adipositas“, „Die Geburt sicherer machen“, „Vermeidung von Frühgeburten“, „Sterilität“, „Brustoperation“ und „depressive Verstimmung“ in Planung.
Professor Dr. Frank Louwen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Frauengesundheit: „Je mehr Leitlinien es gibt, desto sicherer ist die medizinische Versorgung von Frauen. Sie sind der Schlüssel zu einer besseren Gesundheitsversorgung von Frauen. Daher hat sich die Deutsche Stiftung Frauengesundheit dieser wichtigen Aufgabe angenommen und fördert die Erstellung von Leitlinien der höchsten Qualitätsstufe.“



Gedeon Richter Plc. mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn, ist eines der größten pharmazeutischen Unternehmen in Mittel- und Osteuropa. Gedeon Richter vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern und beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter weltweit. Mit dem Geschäftsbereich Gynäkologie ist das Unternehmen auch im westeuropäischen Markt vertreten. Im Jahr 2016 erzielte Gedeon Richter einen Konzernumsatz von rund 1,3 Milliarden EUR. Das Produktportfolio umfasst viele wichtige Therapiebereiche, darunter Gynäkologie, Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) und des Herz-Kreislauf-Systems. Mit über 1.000 Mitarbeitern im Bereich Forschung und Entwicklung ist Gedeon Richter das bedeutendste forschende pharmazeutische Unternehmen in Mittel- und Osteuropa. Das Forschungsprogramm fokussiert auf Entwicklungen innerhalb der Gynäkologie und auf Erkrankungen des ZNS. Aufgrund seiner allgemein anerkannten Steroidchemie-Expertise spielt Gedeon Richter eine bedeutende Rolle im Bereich der Frauengesundheit weltweit und ist auch auf dem Gebiet der Biosimilar-Produktentwicklung tätig.

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