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Zahnarzt Dr. Winkel: Biologische Zahnheilkunde

März 06
14:12 2020
© Subbotina Anna from shutterstock.com (138420443)

Jeder Zahnarzt bei Trusted Dentists zeichnet sich durch besondere Herzensangelegenheiten aus: Dinge, auf die er oder sie besonderen Wert legen und in die sie besonders viel Kraft investieren. Im Interview erzählt Dr. Thomas Winkel von seiner Herzensangelegenheit, der biologischen Zahnmedizin.

Was ist Ihre Herzensangelegenheit?
Meine Herzensangelegenheit ist die Biologische Zahnmedizin. Das bedeutet, dass ich bei Behandlungen naturwissenschaftlichen Grundregeln folge und nicht “wider die Natur” handle.

Biologische Zahnmedizin wird dann naheliegend, wenn man den Patienten ganzheitlich betrachtet. Systemische Erkrankungen oder Beschwerden können nicht losgelöst von Problemen im Mund betrachtet werden. Im Gegenteil, vielmehr ist der Mund der Spiegel für die Allgemeingesundheit. Die Zähne sind ein Teil unseres Organismus’. Da sie durchblutet, von Nervenbahnen durchzogen und über ein lymphatisches System verfügen, ähneln sie unseren Organen und sollten mit der entsprechenden Umsicht behandelt werden.

Schon lange ist bekannt, dass systemische Krankheiten und Erkrankungen im Mundraum gegenseitig bedingen. Zuletzt war zum Beispiel immer wieder davon zu lesen, dass Patienten mit Parodontitis mit größerer Wahrscheinlichkeit an Demenz oder auch anderen degenerativen Prozessen erkranken. Auch Herzerkrankungen oder Gelenkschmerzen stehen oft im Zusammenhang mit Problemen der Zähne oder des Kiefers.

Mir ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu kennen und im konkreten Fall zu erkennen. Nur so kann ich meinen Patienten wirklich umfassend und vor allem langfristig helfen.

Zur Biologischen Zahnmedizin gehört auch, für die Behandlungen nur gut verträgliche Materialien zu verwenden. Metalle gehören nicht zu den gut verträglichen Stoffen und werden daher von mir vermieden. Meinen Patienten empfehle ich, vorhandenes Metall, zum Beispiel im Zahnersatz, gegen ein besser verträgliches Material tauschen zu lassen. Denn es gibt gute, biologischere Alternativen.

Warum investieren Sie genau in dieses Thema Zeit und Engagement?
Nachdem ich 18 Jahre lang als Zahnarzt tätig war, habe ich vor drei Jahren realisiert, dass der Ansatz der Biologischen Zahnheilkunde sehr viel wirksamer und nachhaltiger ist. Daraufhin habe ich meine Behandlungsmethoden neu durchdacht und jede Behandlung an der Natur und ihren Prinzipien ausgerichtet.

Viele Menschen leiden unter chronischen Beschwerden. Was nur wenigen bewusst ist: der Zahnarzt kann in vielen Fällen einen Großteil dieser Belastungen beseitigen. Denn wie bereits erwähnt, haben viele Probleme ihre Ursachen in der Mundhöhle.

Mir ist es ein großes Anliegen, den Menschen zu helfen. Niemand sollte unter Schmerzen leiden, die er nicht haben müsste. Daher investiere ich sehr gerne Zeit und Kraft in die Biologische Zahnmedizin. Dazu gehört auch, immer wieder Neues zu lernen, neue Zusammenhänge zu entdecken und seine Kenntnisse zu erweitern.

Wie findet die Umsetzung statt?
Die Biologische Zahnheilkunde bestimmt alle meine Behandlungen, daher findet die Umsetzung an ganz verschiedenen Stellen und auf ganz verschiedene Art und Weise statt. Am Anfang steht oft zunächst die Aufklärung des Patienten.

Ganz praktisch biete ich zum Beispiel Amalgamsanierungen an. Amalgam ist sehr ungesund und wird daher inzwischen von vielen Zahnärzten entfernt und durch eine neue Füllung ersetzt. Nur die wenigsten machen das aber mit der nötigen Sorgfalt. Unter anderem ist sehr wichtig, dem Patienten dafür einen Kofferdam anzulegen, damit die Quecksilberdämpfe nicht durch den Mund in den Organismus gelangt. Auch mit allen Vorsichtsmaßnahmen ist der Organismus trotzdem stark belastet durch das Amalgam. Daher haben wir ein sogenanntes Entgiftungsprotokoll, das eine erhöhte Nährstoffzufuhr vorsieht, um das „System“ zu entlasten. Die Gefährdung durch Amalgam wird dadurch deutlich, dass dieses Füllungsmaterial, per Gesetz, weder bei Schwangeren und Stillenden, noch bei Kindern unter 15 Jahren verarbeitet werden darf.

Außerdem bieten wir keine Wurzelbehandlungen mehr an. Ein wurzelbehandelter Zahn ist ein toter Zahn, da die Zahnnerven entfernt werden. So wie jedes andere tote Organ oder Körperteil entfernt werden würde, bin ich davon überzeugt, dass auch ein toter Zahn entfernt werden muss. Sterile Implantate sind eine gute Form des dauerhaften Zahnersatzes, die dem natürlichen Zahn in Funktion und Aussehen sehr gleichen. Daher ist ein Zahnverlust heutzutage kein Problem mehr. Ich verwende Implantate aus biologisch-immunologisch verträglichem Zirkonoxid. Dieses Material ist in der Lage, die immunologische Barriere zwischen Zahn und Zahnfleisch zu schließen aufgrund der Gewebe-Anheftung an der Implantatoberfläche.

Ein weiterer Teil der Biologischen Zahnheilkunde ist die Störfeldsanierung. Ein wurzelbehandelter toter Zahn ist nur ein Beispiel für ein Störfeld. Ein weiteres Beispiel ist eine FDOK oder auch Nico, einer fettig degenerativen Entzündung im Kieferknochen. An diesen Stellen sammeln sich Bakterien und Viren, die beim Stoffwechsel giftige Stoffe abgeben. Diese gelangen von den betroffenen Stellen aus in den ganzen Körper (auch in das Gehirn) und verursachen neurologische Erkrankungen und Gelenkprobleme. Diese Entzündungen sind auf einem klassischen Röntgenbild für ein ungeschultes Auge oft nicht zu erkennen. Mit unserem 3D-Röntgengerät (DVT) machen wir diese Stellen aus. Anschließend führe ich ggf. eine Neuraltherapie durch. Dabei wird an die entsprechenden Stellen Procain injiziert, dass für eine zeitweilige Ausschaltung der Störfelder sorgt. Somit können wir mit dem Patient überprüfen, welche Wirkung das Störfeld auf seinen Organismus hat und die Behandlung entsprechend simulieren, bevor ich diese Störfelder in einem operativen Eingriff entferne und das Immunsystem entscheidend entlaste.

Warum lohnt sich dieses Engagement für Sie?
Zum einen folge ich mit diesem Engagement schlicht dem, was ich für gesundheitlich richtig halte. Es entspricht meiner Überzeugung, Zahnmedizin auf diese Art und Weise zu betreiben.

Teilweise werden Patienten von einem langjährigen Leiden befreit, für das sie die Ursache lange nicht kannten. Es erfüllt mich mit Freude, meine Patienten auf ihrem Weg zu einer besseren Gesundheit zu begleiten und zu sehen, dass es meinen Patienten nach der Behandlung deutlich besser geht.

Die Erfolge meiner Arbeit geben mir in meiner Überzeugung recht und stärken mich dabei, mich weiter für die Biologische Zahnheilkunde stark zu machen und mehr die Möglichkeiten und die umfangreichen Potenziale, die wir Zahnärzte haben, zu nutzen.
Gesundheit beginnt im Kopf! In unserer Praxis behandeln wir mehr als nur die Zähne!




Als Vereinigung qualitätsbewusster Zahnmediziner bewerten wir Zahnarztpraxen nach fachlichen und wissenschaftlichen Kriterien, um Patienten die Suche nach dem passenden Arzt zu erleichtern. Mit den Qualitätssiegeln “Qualitätspraxis” und “Ausgezeichnete Praxis” machen wir für Patienten Praxen kenntlich, die unsere hohen Standards erfüllen.

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