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VSI Patient Education Reduces Pre-Op Patient Worry

Juni 24
09:31 2020

Hamburg, 23.06.2020 – Die VSI Patient Education trägt dazu bei, die Ängste von Epilepsiepatienten und ihren Angehörigen in Erwartung einer bevorstehenden Hirnoperation abzubauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Dr. Patrick House des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf, Hamburg
Präoperativer Stress
Viele von uns wissen, wie es ist, in die Arztpraxis zu gehen und sich durch die Menge an Informationen und fachspezifischem Vokabular, die uns entgegengeschleudert werden, überfordert zu fühlen. Für diejenigen, die kurz vor einer geplanten Operation stehen, kann es sogar noch extremer sein. Laut einer Studie in Innsbruck (Wetsch et al. 2009) war die präoperative Angst bei 45 Prozent der stationären Operationsaussichten und 38 Prozent der Patienten, die am selben Tag operiert wurden, weit verbreitet (Wetsch et al. 2009). Da wir wissen, dass eine so große Zahl von Patienten Sorgen im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Operation haben, möchte apoQlar die Patienten beruhigen, indem wir sie mit Holomedizin und VSI Patient Education (PE) besser über die anatomischen Details ihrer Operation informieren.
Das Fundament: VSI Patient Education (Patientenaufklärung)
Im Fall der Patientenaufklärung mit VSI Patient Education tragen sowohl der Patient als auch der Arzt die Mixed Reality Brille HoloLens. Durch die Anwendung von VSI Holomedizin kann der Arzt die 3D MRT und CT-Scans des Patienten nutzen, um den Patienten durch den genauen Weg zu führen, den der Arzt während einer Operation plant. Der Arzt steuert den VSI und dringt virtuell zum gewünschten Querschnitt vor, während der Patient durch die zweite HoloLens zuschaut. Der Patient kann anhand seiner eigenen Anatomie sehen, wo sich die Pathologie befindet und wie die Operation ablaufen wird.
Die Studie im Epilepsiezentrum
Die Studie bestand aus 17 Epilepsiepatienten, bei denen es sich hauptsächlich um Patienten handelte, die auf eine Operation warteten, bei der eine Läsion des Gehirns entfernt werden sollte, die vermutlich die Ursache der Epilepsie war. Vor der Operation haben alle Patienten an einer individuellen Patienteninformationssitzung mit dem zuständigen Arzt, überwiegend mit Dr. Patrick House, teilgenommen. Der Zweck dieses Termins war es die Ziele der OP zu erklären. Standardmäßig wird ein allgemeines Gummihirnmodell verwendet, das in 8 Teile zerlegt werden kann, begleitet von einem 2D-MRT des Gehirns des Patienten, um dem Patienten zu zeigen, was ihn während der Operation erwarten kann. Dr. House versucht, diesen Standard in Frage zu stellen und das Verständnis der Patienten durch den Einsatz der Holomedizin zu verbessern. Während des Termins stellte Dr. House jedem Patienten sowohl ein klassisches Gummihirnmodell als auch die VSI Patient Education vor. Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Bei den Gruppen unterschied sich lediglich nur die Reihenfolge der Aufklärungsmodelle die ihnen vorgestellt wurden. Anschließend wurden sie gebeten, eine Umfrage zur Bewertung ihrer Erfahrungen auszufüllen. Einige Patienten (14) wurden von Angehörigen zu dem Termin begleitet, die ebenfalls ermutigt wurden, ihre Ansichten zu den beiden Modellen durch Ausfüllen eines Fragebogens mitzuteilen.
Auswertung
Mit dem Feedback der Patienten, war klar, dass VSI Patient Education das ideale Hilfsmittel ist, um Patienten mit den Plänen vertraut zu machen, die ihr Arzt und das Operationsteam für sie haben. 100% der Patienten gaben an, dass VSI ihr bevorzugtes Instrument für die Aufklärung sei, und 18% haben berichtet, dass sie beide bevorzugen. Im Zeitalter von Technologie und künstlicher Intelligenz scheint die Holomedizin der Weg der Zukunft zu sein, um das Verständnis der Patienten zu verbessern.
Die Umfrage wurde folgendermaßen strukturiert, um herauszufinden wie effektiv die beiden Modelle in den folgenden drei Bereichen waren:
1. Hatten die Patienten das Gefühl, dass sie umfassend über die Ziele ihrer Operation informiert wurden?
Mit VSI Patient Education und die Möglichkeit ihre eigenen Gehirne in 3D anzuschauen, haben Patienten berichtet, dass die Aufklärung für sie besser nachvollziehbar und vorstellbar sei als mit dem Gehirn-Modell.
1. Wie ängstlich fühlten sich die Patienten vor der bevorstehenden Operation?
Da die Patienten dank der Holomedizin genau wussten, was Dr. House in ihrem Gehirn sah, fühlten sich die Patienten weniger ängstlich wegen ihrer bevorstehenden Operation als bei dem Gummihirnmodell. 9 Patienten berichteten, dass ihre Ängste und Sorgen durch den Einsatz des VSI vollständig reduziert wurden, während nur 3 Patienten sagten, dass sie sich durch die Erklärung des Hirnmodells ebenso erleichtert fühlten.
2. Bestand die Aufklärung aus hochmoderner Technologie?
Mit VSI an der Spitze der medizinischen Innovation, ist es keine Überraschung, dass die Angehörigen entschieden, dass VSI Patient Education das zukünftige Instrument für die Patientenaufklärung sein sollte. Die Fähigkeit, genau zu sehen, wo sich das Problem im Gehirn jedes Einzelnen befindet, war sowohl für die Patienten als auch für ihre Angehörigen ein Trost. Die Patienten berichteten auch, dass sie VSI als ihre Methode der Patientenaufklärung bevorzugen.
VSI PE definiert die Art und Weise neu, wie Ärzte vor der Operation mit ihren Patienten interagieren und ermöglicht eine engere Interaktion mit den 3D-Scans. Mit der Technologie der Holomedizin können Patienten zusammen mit ihren Ärzten eine Reise in ihre Anatomie unternehmen, wodurch der gesamte chirurgische Prozess für den Patienten besser vorstellbar ist.

Genannte Werke:
Wetsch, W. A., et al. (2009). Preoperative Stress and Anxiety in Day-Care Patients and Inpatients Undergoing Fast-Track Surgery.” British Journal of Anaesthesia, vol. 103, no. 2, 2009, pp. 199–205., doi:10.1093/bja/aep136.
House PM et al. (2020). Use of the mixed reality tool “VSI Patient Education” for more comprehensible and imaginable patient educations before epilepsy surgery and stereotactic implantation of DBS or stereo-EEG electrodes. Epilepsy Res. 2020 Jan;159:106247. doi: 10.1016/j.eplepsyres.2019.106247. Epub 2019 Nov 26.

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Hintergrundinformationen
Holomedizin
Neuer medizinischer Standard mit Holomedizin: Holomedizin umfasst innovative medizinische Anwendungen auf Basis der Holotechnologie. „Holo“ leitet sich von Hologramm ab. Dabei werden medizinisch relevante Informationen, wie Patienteninformationen, CT-, MRT-, SPECT/CT-Daten etc., sowie Ultraschall-, Mikroskop-, Endoskop-Bildschirme als Hologramm in einer Mixed Reality (MR)-Brille, beispielsweise der Microsoft HoloLens, im echten Raum angezeigt. Die tatsächliche Umgebung bleibt im Hintergrund und immer sichtbar. Hologramme und die Realität verschmelzen und interagieren miteinander. Der große Mehrwert für die medizinische Industrie ist neben der hohen Digitalität, das orts- und zeitunabhängige Abrufen der entscheidenden Informationen, die Darstellung von CT, MRT u.a. in 3D für höchste Präzision, hand- und berührungsfreies Arbeiten und kein Abwenden mehr von dem Patienten, da Monitore in der MR-Welt im Sichtfeld des Nutzers angezeigt werden.
VSI – Virtual Surgery Intelligence
Höchste Patientensicherheit, optimale Patientenversorgung und eine enorme Arbeitsentlastung für Ärzte und Pflegepersonal mit modernster Technologie von apoQlar: Das Paradebeispiel für Holomedizin ist der VSI (Virtual Surgery Intelligence) aus Deutschland, der u.a. MRT-, CT- und SPECT/CT-Aufnahmen mithilfe einer entsprechenden Mixed-Reality-Brille 3-dimensional als Hologramm im echten Raum darstellt. Die Hologramme können zusätzlich aufgearbeitet werden, indem z.B. die Knochen- oder Weichgewebestrukturen gerendert oder die Gefäße segmentiert werden. Der VSI erkennt den Patienten und positioniert die 3-D-Aufnahmen virtuell auf ihm für eine optimale anatomische Orientierung. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: von der OP-Planung und -Vorbereitung bis zur Telechirurgie, Dokumentation, Visite, Patientenaufklärung und Ausbildung der Assistenzärzte werden sämtliche Prozesse in der Klinik erfasst, digital und effizienter gemacht. Die Patientenversorgung wird qualitativ hochwertiger und der Arbeitsalltag des Klinikpersonals einfacher.
apoQlar
Das Hamburger Unternehmen apoQlar GmbH steht für medizinischen Fortschritt und ist weltweit Vorreiter für Holomedizin. Alle Anwendungsfälle werden in enger Kooperation mit Forschungsinstituten, Kliniken, Krankenhäusern und Ärzten herausgearbeitet und umgesetzt. Dabei legt apoQlar sehr großen Wert auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und medizinischen Mehrwert.
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Dr. Patrick House
Dr. Patrick House ist Oberarzt in der Abteilung für Neurologie und Epileptologie am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf in Hamburg, Deutschland. Er ist einer der führenden Ärzte, der dem medizinischen Beirat des VSI angehört.
Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf
Eine Spezialklinik für Menschen mit akuten und chronischen Krankheiten wie Epilepsie, Kinder und Erwachsene mit psychischen Störungen, geriatrische Patienten mit und ohne Demenz, Suchtstörungen und Patienten mit komplexen Behinderungen. Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf verfügt über etwas mehr als 200 stationäre Betten und eine kleinere Abteilung mit 30 Betten für ambulante Leistungen.

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